|
Am 14. Juli 1897 gegen 12.00
Uhr legte der Dampfer "Steamer - Alki" aus
Alaska kommend, an der Pier im Hafen von San Francisco an. Es waren etwa
30 Goldsucher am Bord.
Zerlumpte, ausgezehrte Männer erregen Aufsehen, wie sie schwere Säcke
Kisten und Behälter ausladen.
Im nächsten Saloon leeren diese Männer die Behälter auf der
Theke.
Ein Aufschrei geht durch die Zuschauer: "Gold Gold Gold"
Die Goldsucher bringen Gold im Wert von ca. 500.000 $ in die Stadt.
In Seattle hat sich ähnliches zugetragen.
Am 17. Juli 1897 gegen 06.00 Uhr legt ein Dampfer an dem Schwabacher
Dock von Seattle an.
Von den 68 Passagieren sind etwa 40 Goldsucher, sie haben für ca. 1.000.000
$
Gold dabei.
Etwa 10.000 aus Seattle beschlossen sofort ihr Glück auf den Goldfeldern
zu
suchen.
Es gab Gerüchte über einen Goldfund in Norden und Zeitungsartikel
in
unterschiedlichen Zeitungen. Es wurde von sehr viel Gold,
" so häufig wie Sägemehl" im Klondykgebiet berichtet.
Diese Nachrichten stießen auf sehr viel Skepsis bis zur Ankunft der ersten
Schiffe.
Die Tages - Zeitung in Seattle berichtete in einer großen Anzeige. Durch
andere Zeitungen an der Westküste der USA und durch den Telegraph
verbreitet sich die Nachricht.
Es dauert keine Woche, da hat das Goldfieber die gesamte Westküste
Amerikas ergriffen.
Sehr schnell eilt die Nachricht vom großen Fund durch ganz Amerika, springt
über nach Europa, Asien, Australien.
Deutsche, Norweger, Holländer, Italiener, Chinesen, Japaner, 100.000 Männer
folgen dem Lockruf des Goldes an den Klondyk.
Väter verlassen Hals über Kopf ihre Familien, und selbst der
Bürgermeister von Seattle besteigt das nächste Schiff nach der noch
kleinen
Goldsuchersiedlung Skagway - Alaska.
Seattle wird für viele Goldsucher die Stadt, wo sie ihre Ausrüstung
und ihren
Proviant kaufen. Das Material um die Siedlungen auszubauen und neue
Docks in Skagway zu bauen, wurde von hier aus nach Norden gebracht.
Tausende strömen aus den weiten Umland auf der Suche nach Arbeit in die
Stadt. Das Gaststätten und Hotelgewerbe blühte auf. Die Bevölkerung
des
Ortes stieg bis 1890 auf 42.000, bis 1898 auf 60.000 Einwohner.
Die Stadt wurde zum regionalen und internationalen Handelszentrum im
Norden der USA.
Es führten mehrere Wege an den Klondike.
Der schnelle Weg zum Gold, führt geradenwegs in die Wildnis und für
viele in den Tod. |